Sportzentrum in Korbach wird Stützpunkt des Kassel-Marathons

In Allgemein, Sportzentrumby Waldeckische Landeszeitung

Info-Veranstaltung am 23. März im Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum

Wir sind dabei: Das Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum Korbach ist Stützpunkt des Kassel-Marathons. Das besiegelten Veranstalter Winfried Aufenanger (Mitte) sowie Mark König-Philipp (links) und Nils Kindel vom Sportzentrum. © Schäfer

Korbach ist die Nummer 21: Das Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum des TSV ist Stützpunkt des Kassel-Marathons. Das besiegelten dessen Veranstalter Winfried Aufenanger sowie Leiter Mark König-Philipp und Nils Kindel vom Sportzentrum bei einem Treffen.

Korbach – „Ich freue mich sehr, dass wir unser Angebot in Waldeck-Frankenberg erweitern und mit dem TSV Korbach hoffentlich zahlreiche neue Läufer motivieren können“, sagt Aufenanger. Die Hansestadt ist nach Bergheim und Frankenberg der dritte Stützpunkt im Landkreis.

Als Vorbereitungs-Stützpunkt ist der TSV mit seinem Sportzentrum künftig nicht nur Werbebotschafter für den Kassel-Marathon, an dem im vorigen Jahr 9200 Läufer teilnahmen. Die heimischen Laufsportler werden künftig vom Angebot des Sportzentrums profitieren und können sich mit professioneller Hilfe ihrem sportlichen Hobby widmen; sich zum Beispiel auf einen Start in Kassel (in diesem Jahr 18. bis 20. September) vorbereiten.

„Nicht nur für ambitionierte Sportler ist das Training am Stützpunkt sinnvoll. Zu uns kann jeder kommen, der sich fürs Laufen interessiert – auch Anfänger, die bisher noch keine Berührung mit dem Sport hatten“, sagt Nils Kindel.

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Der Fitness- und Athletiktrainer im Sportzentrum, soll künftig Stützpunktleiter und einer der beiden Trainer sein, die sich um die Läufergruppen kümmern. Diese sollen in offenen Lauftreffs zusammen laufen,werden je nach Leistung in Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt. „Es ist gerade für Anfänger schön, in einer Gruppe anzufangen“, sagt Kindel.

Der Kassel Marathon mit den verschiedenen Strecken sei ein sehr attraktives Ziel. „Wir wollen den Laufsport in der Region vorantreiben, legen dabei aber auch großen Wert auf die gesundheitliche Ausrichtung“, so Kindel. Er betont wie auch Zentrumsleiter Mark König-Philipp: Ein Start in Kassel muss nicht das Ziel für die Teilnehmer sein. „Und es ist klar, dass nicht jeder Marathon-Läufer werden will“, so Kindel. Ganz individuell könne sich jeder auf seine gewünschte Distanz vorbereiten.

Zwei Trainingstermine 

Das Training für die Fortgeschrittenen unter Leitung von Nils Kindel findet dienstags von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Sportzentrum statt. Die Anfänger laufen unter Leitung von Mark König-Philipp jeweils donnerstags von 17.30 Uhr bis 19 Uhr.

Info-Veranstaltung am 23. März

Auch theoretisches Wissen werde vermittelt. Trainiert werde unter anderem im Hauerstadion, zudem würden Geräte im Sportzentrum genutzt. „Dort gibt es ideale Rahmenbedingungen für die Läufer. Vom Gesamtkonzept des neuen Stützpunktes bin ich begeistert. Ich bin ganz sicher, dass wir gemeinsam einiges entwickeln können“, sagt Winfried Aufenanger.

Ein Info-Abend zum neuen Marathon-Stützpunkt findet am Montag, 23. März, ab 19 Uhr im Sportzentrum in Korbach statt. Dort informiert auch der frühere Marathon-Bundestrainer Aufenanger über das Flair des Kassel-Marathons. Wer möchte, kann laut Kindel schon am folgenden Tag erstmals am Lauftraining teilnehmen. 

Osterlauf am 11. April 

Der offizielle Startschuss für den Marathon-Stützpunkt Korbach soll die Premiere des Osterlaufs werden. Die Breitensport-Veranstaltung kann als Einstieg in ein langfristiges Lauftraining im Sportzentrum dienen. Am Samstag, 11. April, veranstaltet das Sportzentrum ab 10 Uhr seinen ersten Lauftag im Hauerstadion. 

Auf Aschen- und Finnenbahn werden Läufe zwischen 400 und 5000 Meter angeboten. Anmeldungen nimmt Nils Kindel entgegen – Telefon 05631/504500; E-Mail: nils@sportzentrum-korbach.de   (schä)

Quelle

Waldeckische Landeszeitung

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Die Waldeckische Landeszeitung ist die Heimatzeitung des TSV 1850/09 Korbach e. V. Sportredaktion: Gerhard Menkel (Leiter), Manfred Niemeier, Werner Spitzkopf, Jürgen Heide, Reinhard Schmidt und Dirk Schäfer.

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