Badminton-Jugend am Edersee
Das bisher heißeste Wochenende des Jahres verbrachten zehn Badmintonspieler*innen im Vereinsheim des TSV Korbach am Edersee. Trotz zweier Seminarthemen standen natürlich das Baden und der Freizeitspaß hoch im Kurs.
Da sechs von den etwa 14jährigen Jugendlichen schon in der Betreuung von Gruppen angelernt werden, war das erste Thema die Beschäftigung mit der Kindeswohlgefährdung im Sport. Sie beantworteten zunächst die Frage: „Was brauchen Kinder, um glücklich aufzuwachsen?“ Darauf sahen sie sich die Kinderrechte und Grundbedürfnisse an. Zum Verständnis versuchten sie, Beispiele in den eigenen Übungsstunden zu finden. Jedes Kind fühlt seine eigenen Grenzen, jedes Kind muss individuell behandelt werden.
Das anschließende Mittagessen wurde selbstverständlich selbst zubereitet, wie die weiteren Mahlzeiten auch. Nach einer Pause ging es in den See. Das Wasser war zwar sehr warm, aber bei den Temperaturen des Wochenendes mit an die 40°C im Schatten doch erfrischend. Stundenlang flogen Bälle hin und her, es wurde geplappert und gealbert.
Da das Klima in den Unterkünften noch unerträglich war, ging die Gruppe abends noch zum Spielplatz. Auf der Terrasse trieben dann Werwölfe im gemeinsamen Spiel ihr Unwesen. Erst nach Mitternacht konnten die Jugendlichen die Schlafräume aufsuchen.
Trotzdem waren alle pünktlich und hellwach beim Frühstück. In kleinen Gruppen entwickelten sie für einen Wettbewerb eine Collage zum Thema „Das sind wir“. Neben dem Badmintonsport wird hier die Internationalität und die Offenheit allen Menschen gegenüber der Abteilung dargestellt. Auch die jüngsten Aktionen im Bereich „Junges Ehrenamt“ wie der BadBiber, Badminton bietet Beratung, und PLAY4SDGs, den Nachhaltigkeitszielen der UN, finden ihren Platz.
Sehr zufrieden äußerten sich die zwei Betreuer Dominik Imöhl und Ortwin Terörde über das harmonische Wochenende. „Jeder war immer bereit zu helfen. Wir hörten nie ein „Ich hab schon, der hat noch nicht….““ Das vereinseigene Heim auf Scheid am Edersee bietet für solche Aktionen eine perfekte Bühne und sollte entsprechend häufiger genutzt werden.

