Richtfest

Neues Schmuckstück des TSV Korbach nimmt langsam Formen an

Von Thorsten Spohr

Richtfest: Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum

Richtfest für das neue Sportzentrum des TSV Korbach: Gäste aus der Politik, Vorstand des TSV, Architekt, Bauleitung und Mitarbeiter der Baufirmen sowie Herbert Kuhaupt mit Familie vor dem Richtbaum. Foto: Osterhold

Korbach. Knapp drei Monate nach dem symbolischen ersten Spatenstich für das neue Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum des TSV Korbach konnte am vergangenen Samstag bereits das Richtfest gefeiert werden. Architekt Gunnar Dötter ist sich sicher, den Bau vor dem Winter „dicht“ zu haben.

Im Frühjahr hatte der Korbacher Herbert Kuhaupt den TSV mit einer üppigen Spende von 1,5 Millionen Euro überrascht und damit den Bau des Sportzentrums überhaupt möglich gemacht. „Die Idee für ein solches Zentrum gab es schon lange, es war aber nicht finanzierbar“, sagte der Vorsitzende des Sportkreises Waldeck-Frankenberg, Uwe Steuber. Vom Landkreis gibt es nochmal 300 000 Euro, vom Land Hessen 200 000 dazu.

Im neuen Sportzentrum sind viele Möglichkeiten für aktiven Trainings- und Fitnessbetrieb – das Projekt „Platzwechsel“ (wir berichteten) hat dazu einige neue Türen geöffnet. Steuber hofft, dass im Frühjahr 2019 eröffnet werden kann. Ein spezielles Logo dafür ist in Arbeit. Herbert Kuhaupt ist froh über den Baufortschritt. Als Architekt besucht er die Baustelle regelmäßig und schaut wie immer genau hin. Er bedankte sich bei der Stadt Korbach, die das Grundstück zur Verfügung gestellt hatte. Eine Broschüre über die Entwicklung des Baus werde ebenfalls erstellt.

Richtfest: Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum

Richtfest für das neue Sportzentrum des TSV Korbach. Foto: Osterhold

„Die Zukunft des TSV kann auf einem guten Fundament aufgebaut werden“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich, dies sei nur durch die größte Einzelspende in der Stadt seit Jahrhunderten möglich geworden. Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese sieht im Sport und speziell im Projekt des Sportzentrums einen guten Beitrag zum Zusammenhalt in der Gesellschaft: „Wir brauchen Menschen, die solche Projekte voranbringen.“ Zimmermann Dirk Willmitzer von der Firma Hennecke trug den Richtspruch vor und zerschlug unter dem Richtbaum symbolisch ein Schnapsglas. Architekt Gunnar Dötter betonte die „großzügige Konzeption“ des Bauwerks, mit einem 300 Quadratmeter großem Gymnastikraum und den Nebenräumen sei man gut für die Zukunft aufgestellt. Vorsitzender Andreas Boltner dankte den Unterstützern sowie den Baufirmen, und Thorsten Spohr, stellvertretender Vorsitzender, bedankte sich vor allem beim Vorstand für die Dauerleistung bei den Planungen. In vielen Sitzungen habe man Ideen weiterentwickelt und neue entdeckt.

Quelle: WLZ vom 03.11.2018


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